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Weihnachtsland am Rennsteig

Weihnachtsland am Rennsteig:

Gläserner Christbaumschmuck und jahrhundertelange Spielzeugtradition

Inmitten verschneiter Wälder liegt das Weihnachtsland am Rennsteig. Hinter den Fenstern der schiefergedeckten Häuser von Lauscha leuchtet und glitzert es geheimnisvoll. Hier wurde vor über 170 Jahren die erste Christbaumkugel geblasen. Ein armer Glasbläser, so sagt es die Legende, hatte kein Geld für teure Äpfel und Nüsse, deshalb imitierte er die Früchte aus Glas. Seitdem trat die Thüringer Tradition, den Weihnachtsbaum mit goldenen oder roten Kugeln, blauschimmernden Vögeln oder bunten Pfauen aus zarten Glas zu schmücken, ihren Siegeszug um die Welt an. Heute können die mundgeblasenen, verspiegelten und kunstvoll verzierten Unikate das ganze Jahr über in Lauscha erworben werden. 

Die Region am Rennsteig ist nicht nur die Heimat der Glasbläser, sondern auch die der Porzellanhersteller, Papiermachédrücker, Schnitzer und Spielzeugdesigner. Handwerkliche Schmuckstücke, innovatives Spielzeug, leuchtende Porzellanbilder und einzigartige Geschenkideen – hier findet sich alles, was an und unter den Weihnachtsbaum gehört. Wen wundert es, dass auch berühmte Weihnachtsklassiker wie „O Tannebaum“ ihren Ursprung im Thüringer Wald haben?

Das Weihnachtsland am Rennsteig lädt auch zum Zuschauen und Mitmachen ein! In Lauscha kann man Glasbläsern und Glasmachern direkt bei der Arbeit zusehen oder einen Einblick in die Historie der Glasherstellung im Museum für Glaskunst gewinnen. Nur wenige Kilometer entfernt lädt die Marolin-Manufaktur in Steinach zur Werksführung ein. Bis heute wird dort mit dem feinen Werkstoff Papiermaché gearbeitet, der der Region um Sonneberg ab 1815 zu einem rasanten Aufstieg verhalf. Vor der Erfindung des Papiermachés war die Region für ihre geschnitzten Spielwaren aus Holz bekannt. Der Nussknacker ist als „Nussbeißer“ eigentlich eine Rennsteiger Erfindung.

Im Sonneberger Spielzeugmuseum liegt das Kinderparadies der Vergangenheit verborgen. Um 1900 produzierte die damalige Weltspielzeugstadt ein Fünftel des Spielzeuges weltweit und war damit die wichtigste Werkstatt des Weihnachtsmanns, wie das Museum umfassend zeigt. Lebendig geblieben ist diese Tradition in der Manufaktur Martin-Bären, die bereits in der 5. Generation Teddybären produziert, vom historischen Modell bis zum mit Wiesenheu oder Zirbelholz gefüllten Einzelstück. 

Nicht nur Sonneberg, sondern der gesamte Thüringer Wald war und ist eine Region der Spielzeugerfindungen. Einige der Klassiker werden bis heute hergestellt und liegen als besonderes Manufakturstück unter dem Weihnachtsbaum. Die berühmten Anker-Steinbaukästen als erstes in Serie gefertigtes Systemspielzeug sind eine Erfindung aus dem Schwarzatal. Sie gehen auf Friedrich Fröbels „Spielgaben“ zurück. Seine Pädagogik können Kinder in den Spielecken des Fröbel-Museums aktiv erforschen oder auf Bastelstraßen in kleine kreative Kunstwerke wie den Fröbelstern umsetzen.

Machen Sie sich auf ins Wunderland der Glasbläser, Porzellanmacher und Spielzeugdesigner! Entdecken Sie das Weihnachtsland am Rennsteig auch auf den historischen Weihnachtsmärkten der Wartburg in Eisenach, Schloss Wilhelmsburg in Schmalkalden mit Laternenbauern, Glasbläsern und Kräuterfrauen. Oder auf den Weihnachtsmärkten mit Mitmachangeboten für Kinder auf Schloss Burgk hoch über der Saale, vor der barocken Kulisse von Schloss Heidecksburg in Rudolstadt oder, ganz romantisch, auf der Bergstation der Bergbahnen im Schwarzatal. Für alle Liebhaber des funkelnden Glasschmucks ist natürlich der Kugelmarkt in Lauscha ein absolutes Muss! 

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